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Penck, A.R.

Der deutsche Maler, Grafiker, Zeichner und Bildhauer Ralf Winkler, besser bekannt unter seinem Künstlernamen A.R. Penck, ist einer der bedeutendsten Gegenwartskünstler. Er wird als Vater der "Neuen Wilden" bezeichnet. Er wurde am 5. Oktober 1939 in Dresden geboren.

Sein eigentlicher Berufswunsch war Steinbildhauer und so besuchte Winkler bereits als junger Teenager Mal- und Zeichenkurse.

1966 wurde Winkler Kandidat des Verbandes bildender Künstler, nun unter dem Pseudonym A. R. Penck, das nach dem Geologen und Eiszeitforscher Albrecht Penck gewählt wurde und welches er seitdem verwendet.

Unter dem Begriff "Standart" als Zusammensetzung von "Standard" und "Art" versteht Penck eine Kunstrichtung, die so einfache, archaische Bildzeichen verwendet, dass jeder Betrachter die entstehenden Bilder zu durchdringen vermag – wie etwa Verkehrsschilder oder Warenzeichen.

Seit 1969 bekam er zunehmend Probleme mit dem Staatssicherheitsdienst der DDR: Pencks Bilder wurden beschlagnahmt, seine Mitgliedschaft im Verband Bildender Künstler der DDR (VBK) wurde abgelehnt. Vor allem die Verleihung des Will-Grohmann-Preises 1975 durch die Akademie der Künste in West-Berlin führt zu verstärkten Kontrollen der Staatssicherheit.

1976 begegnete Penck dem westdeutschen Malerkollegen Jörg Immendorff, mit dem er in den folgenden Jahren zusammenarbeitete. In ihren Arbeiten setzten sie sich sowohl für die Abschaffung der deutsch-deutschen Grenze als auch für Dissidenten ein.

Im Mai 1979 wurden bei einem Einbruch in das Atelier Winklers verschiedene Arbeiten und Aufzeichnungen vernichtet. Am 3. August 1980 siedelte er in den Westen über. Er lebte zunächst in Kerpen bei Köln.

1988 wurde er als Professor für Malerei an die Kunstakademie Düsseldorf berufen. Seit 1987 lebt A.R. Penck in Dublin, Irland.

Die A.R. Penck-Bilder der November 2009 - Ausstellung finden Sie im nachfolgenden Link:

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