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Wurzer, Jochen


Auslöser sind für Fotografen in mehr als einer Hinsicht wichtig. Für Jochen Wurzer war es ein analoges Schwarzweißfoto, welches ihn vor etwa 15 Jahren veranlasste, sich intensiver mit Fotografie zu befassen.

Wurzer, gebürtiger Berliner, war viele Jahre erfolgreicher Innenarchitekt, wo Präzision, Flächen und Linien – ähnlich wie in der Fotografie – eine große Rolle spielen. Aber Fotografie geht darüber hinaus. So sagt Wurzer: „Fotografie in Schwarzweiß ist für mich Denken in Tonwerten, Grautönen, Flächen und Linien, Licht, Stimmungen und Gefühlen.“ Dieses eindrucksvoll auf Papier zu bringen sieht er als seine Aufgabe.

Wurzer setzt sich intensiv mit den Arbeiten zeitgenössischer Fotokünstler auseinander, die heute Kunststatus haben. Dabei fasziniert ihn sowohl bei diesen als auch bei seinen Arbeiten die Möglichkeit, mit der Kamera Bilder mit hoher Technik, wie auch Ästhetik zu erstellen.

Seine Motive findet Jochen Wurzer überwiegend in Architektur, Landschaft und Eigenkompositionen. Dabei entstehen seine Fotos nur selten durch Zufall, durch Eingebung oder als Schnappschuss. Sie sind eher eine Summe von Geduld, Einfühlungsvermögen, Fleiß und Ausdauer.

„Mit der Fotografie sehe ich die Möglichkeit eine tiefe feinsinnige Wirkung zu erzielen“ erklärt Jochen Wurzer und dies gelingt ihm eindrucksvoll.

Vom 1. Juni bis 1. Juli 2012 präsentiert die Galerie Kunst-Profil in der Ausstellung Jochen Wurzer - "Zu den Zügen" Fotografien 2002 bis 2012.






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